Alles zum Thema Brennholz

Für Zentralheizungen eignen sich Eiche oder Esche, bei offenen Kaminen, Schweden- und Specksteinöfen am besten Buchenholz. Weichholz ist gut zum Anheizen, aufgrund seiner geringeren Energiemenge pro Raummeter, jedoch weniger zum effizienten Heizbetrieb geeignet.

Messen Sie Ihren Ofen bzw. Kamin so aus, sodass Sie immer genügend Platz für Ihr Kaminholz haben, mindestens 3 cm an beiden Enden des Kaminholzscheites.

Brennholz sollte idealerweise zwei Jahre gelagert werden. Bei zu kurzer Lagerung besteht das Risiko von Restfeuchte. Ist das Holz hingegen älter als vier Jahre, baut es ab. 

Die Holzpreise variieren. Es kommt auf Holzart und Menge an. In unserm Shop finden dazu die aktuellen Preise. Sie können uns auch telefonisch Kontaktieren.  

Ja, Holz ist billiger. Scheitholz ist ca. 60 % billiger und Hackgut rund 70 % billiger.

Imprägnierte, beschichtete und lackierte Hölzer dürfen nicht im Ofen verheizt werden.

Unter dem Begriff Weichholz fasst man leichtere Hölzer wie Kiefern- oder Fichtenholz zusammen. Auch Laubhölzer wie Birke zählen dazu. Im Gegensatz zu den Harthölzern eignet sich Weichholz nicht zum Heizen.

Holz ist CO² neutral. Dies bedeutet, dass Holz während des Wachstums mindestens genau soviel CO² in Sauerstoff umwandelt, wie bei der Verbrennung freigesetzt wird.

Asche darf in kleinen Mengen mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Grössere Mengen sind nach Absprache mit den kantonalen Behörden zu entsorgen.

Asche von naturbelassenem Holz soll nicht als Kompostbeigabe oder Dünger verwendet werden, da diese Schadstoffe enthalten. Wer dies trotzdem tun möchte, muss beim Bundesamt für Umwelt, Abteilung Abfall und Rohstoffe, eine Sonderbewilligung einholen.

Nachhaltigkeit

Die Verwendung von heimischem Brennholz fördert die regionale Wirtschaft, es schafft und erhält regionale Arbeitsplätze!

Nicht alles, was aus der Ferne kommt, ist immer gut. Kurze Transportwege und damit verbundene minimierte CO2-Emissionen sind heutzutage wichtiger denn je. Legen Sie Wert auf heimisches Holz und verhindern Sie somit, dass CO2-neutrales Brennholz seinen guten Schnitt hält, denn Holz gibt bei der Verbrennung nur soviel CO2 ab, wie es auch während des Wachstums des Baumes aufgenommen hat.

Ofen-und-Kamin

Als Versottung wird die Durchdringung der Mantelsteine eines Kamins mit Wasser, Teer und Schwefel bezeichnet, die zu braunen Flecken und manchmal auch unangenehmem Geruch führt. Sie entsteht durch Kondensation der Verbrennungsgase.

Die Abgase einer Feuerungsanlage werden auf dem Wege durch die Feuerstätte, das Verbindungsstück und den Schornstein abgekühlt.

In den Abgasen von Feuerstätten ist Wasserdampf enthalten. Bei einer Versottung kühlen sich die Abgase noch innerhalb des Schornsteins unter die Wasserdampf-Taupunkt-Temperatur ab. Aus dem gasförmigen Wasserdampf wird flüssiges Wasser.

Versottung tritt häufig an (Brennwert-)Gasheizungen auf, welche nicht fachgerecht montiert wurden und daher einen hohen Anteil an Wasser und relativ kühles Abgas haben.

Freie Schwefelsäure wirkt auf den Zement und die carbonathaltigen Zuschlagstoffe ein. Dabei wird unter anderem der im Zement enthaltene Kalk zu Gips umgewandelt. Der Gips treibt, das heisst, er zersprengt die Baumasse.

 
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Versottung

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Eine Antwort auf die Frage nach dem richtigen Anheizen des Ofens.

Damit Ihr Ofen oder Kamin auch richtig anbrennt, sollten Sie folgendes beachten:

Beginnen Sie mit einem oder zwei Stücken Zeitungspapier. Darauf legen Sie dann Holzspäne oder kleinere Holzstücke, die schneller Anbrennen als grosse Scheite. Zu oberst kommen dann ein paar Brennholz-Scheite.

Statt der Zeitung können Sie auch herkömmliche Grillanzünder benutzen. Diese sollten allerdings ohne Schadstoffe sein und kein Flüssiggrillanzünder!

Sorgen Sie in der Anheizphase für genügend Durchlüftung Ihres Ofens von unten. Wenn Ihr Ofen oder Kamin ca. eine Glut von 50% erreicht hat schliessen Sie diese Luftzufuhr und Ihr Holz brennt langsam durch und erzeugt den optimalen Heizeffekt.